Atemalkoholgesteuerte Wegfahrsperre Dräger Interlock 7000 + Montagezubehör

Hersteller Dräger Safety AG & Co. KGaA
Gewicht 0.56 kg
Artikelnummer 100125
Produkteigenschaften
Sensorklasse: L Sensortyp: elektrochemisch Messgenauigkeit: ± 0,05‰
1.969,99 € / Stk.

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Hinweis zur Werkeinstellung des Dräger Interlock 7000

Das Dräger Interlock 7000 ist bei Werkauslieferung auf die von Dräger empfohlene Messgrenze von 0,20 Promille eingestellt. Diese kann vor der Auslieferung auf Kundenwunsch hin auch bei 0,30 Promille gesetzt werden (siehe Angabe in der Bedienungsanleitung). Ist der Grenzwert auf 0,20 Promille (‰ = g/L) eingestellt, so kann man den Motor ab einem gemessenen Alkoholwert von 0,20 Promille nicht mehr starten.

Der bei der Werkeinstellung festgelegte Grenzwert kann vom Benutzer des Gerätes nicht mehr verändert werden. Falls ein Benutzer des Gerätes darauf besteht, so kann der Grenzwert ab Werk auf 0,10 Promille eingestellt werden – allerdings empfiehlt auch die Europäische Norm für Alkohol-Interlocks EN 50436-1 den Grenzwert nicht unter 0,20 Promille einzustellen.

Alle mit diesem Alkoholtester ermittelten Messwerte sind stets nur ein Richtwert und nicht rechtsverbindlich.

ACE Instruments empfiehlt, mindestens ein Mal (1x) pro Woche einen Test mit dem Alkoholtester durchzuführen, unabhängig davon, ob man Alkohol getrunken hat. Zum Erhalt der Messgenauigkeit sollte das Gerät außerdem regelmäßig kalibriert werden.

Warum ist eine Kalibrierung notwendig?
Die Kalibrierung muss nicht zwingend vorgenommen werden, die Genauigkeit des integrierten Sensors nimmt jedoch ohne Kalibrierung stetig ab und zusätzlich erlischt die Garantie, wenn die Kalibrier-Intervalle nicht eingehalten werden. 

Jeder Alkoholtester, der bei ACE Instruments gekauft wurde, kann auch von ACE Instruments kalibriert werden. Selbstverständlich kalibrieren wir auch Geräte, die woanders gekauft wurden, sofern diese Geräte baugleich zu den von ACE Instruments vertriebenen Geräten sind. Sie sehen das Fälligkeitsdatum der nächsten Kalibrierung am Kalibrier-Aufkleber auf Ihrem Alkoholtester. Wenn der Aufkleber fehlt, dann sollte die Kalibrierung 6 Monate nach dem Kauf-datum erfolgen: z.B. Kaufdatum: 13.05. = nächste Kalibrierung am 13.11. und danach am 13.05. des folgenden Jahres. Sie können das Gerät zum Kalibrieren an die unter www.alkomat.net angegebene Service-Adresse senden. Dort finden Sie auch weitere Infos zur Kalibrierung, die Preise für den Kalibrier-Service und den Kalibrier-Rücksendeschein.

Welche Faktoren die Messgenauigkeit beeinflussen
•    Je öfter das Alkoholtestgerät verwendet wird, desto stärker verschiebt sich der Nullpunkt.
•    Bei hohen Alkoholkonzentrationen verschiebt sich der Nullpunkt verstärkt.
•    Bei wenig bis gar nicht genutzten Geräten nimmt die Empfindlichkeit des Sensors ebenso ab.
•    Alkoholmenge
•    Zeitraum des Alkoholkonsums
•    Geschlecht
•    Alter
•    Gewicht
•    Körpergröße
•    Trinkgewohnheit
•    Gesundheitlicher Zustand
•    Vitalität der Leber
•    Größe der Lunge
•    Aufnahme von Nahrung während des Alkoholkonsums
•    Einfluss von Medikamenten

Weitere Einflussfaktoren

Einige in Tabak enthaltene Stoffe wie Methanol und Acetaldehyd, in Bonbons enthalten Stoffe wie Isopren oder das oft in Aromen und Parfüms vorhandene 2-Butanol können das Messergebnis beeinflussen. Einige andere Restgase (verursacht durch Zigarettenrauch, Minze, etc.) im Mund können ebenso den Sensor und damit das Testergebnis beeinflussen. Wenn Sie vor einem Atemtest etwas gegessen oder getrunken haben, so empfehlen wir, den Mund mit Wasser zu spülen oder mindestens 15 Minuten vor dem Test zu warten, um ein korrektes Ergebnis zu erhalten.

Wichtige Hinweise zur Testdurchführung und zur Selbsteinschätzung

Nach dem letzten Schluck Alkohol sollte man mindestens 15 Minuten warten, da sich noch Restalkohol in der Mundhöhle befinden kann, der das Messergebnis beeinflusst. Rauchen sollte vor einem Test ebenso vermieden werden, da Zigarettenrauch dem Sensor schadet.
Für jeden Test sollte man ein neues Mundstück verwenden – nicht nur aus hygienischen Gründen, sondern auch, weil ein bereits benutztes Mundstück das nächste Messergebnis beeinflussen kann. Im Mundstück könnte sich Restalkohol befinden, der bei einem erneuten Gebrauch desselben Mundstückes das neue Testergebnis beeinflusst (damit würde z.B. bei einer nüchternen Person eventuell eine Alkoholisierung angezeigt werden).

Wenn am Display "FLO“ oder "Flow" angezeigt wird, dann war die abgegebene Atemprobe nicht ausreichend oder sie wurde zu früh beendet. Pusten Sie bei Ihrer Atemprobe zirka 4 Sekunden konstant und am besten so, als ob Sie ohne Ton pfeifen würden. Die Atemprobe ist beendet, sobald ein zweifacher Piepton zu hören ist.

Wenn dieselbe Person 2 Tests hintereinander ausführt, dann sollte sie zwischen den beiden Tests mindestens 3 Minuten warten, da bei zu kurzer Wartezeit zu unterschiedliche Messwerte angezeigt werden können. Die aus der Lunge ausgeatmete Luft ist nach einem Test nicht mehr mit dem gleichen Alkoholgehalt angereichert wie beim kurz davor durchgeführten Test. Darum wird ein sofortiger zweiter Test einen geringeren Messwert anzeigen.

Warum die gefühlte Alkoholisierung und das Messergebnis oft nicht übereinstimmen (können)
Bei einem Alkoholtest gibt es sehr viele verschiedene Faktoren, die die Höhe des Messwertes beeinflussen. Dazu zählen neben dem Geschlecht, Alter, der Körpergröße und dem Körpergewicht auch der Körperfettanteil sowie die Höhe des Anteils an Körperflüssigkeit. 

Darüber hinaus sind auch der allgemeine physische und psychische Zustand bzw. die jeweilige Tagesverfassung zu berücksichtigen. Außerdem können die Art der Mahlzeiten vor dem Test (Art des Inhalts und Füllstand des Magens) und die Einnahme von Medikamenten den Messwert beeinflussen. 

Zu den weiteren Einfluss-Faktoren gehören natürlich die Getränkeart (Prozentanteil des Alkoholgehaltes im Getränk sowie dessen Kohlensäure- und Zuckergehalt), die Trinkgeschwindigkeit und die von der Testperson abhängige, individuelle Dauer in Bezug auf den Alkohol-Aufbau bzw. den Alkohol-Abbau im Körper. 
Manche Menschen haben schnell einen erhöhten Alkoholgehalt im Blut, bei anderen dauert es länger bis eine Alkoholisierung feststellbar ist. Etwa 40-50% des konsumierten Alkohols befinden sich innerhalb von 15 Minuten im Körper, nach 30 Minuten sind es 65% und nach spätestens 70 Minuten ist der zuvor konsumierte Alkohol zu 100% im Körper aufgenommen. Zu beachten ist dabei aber auch, dass manche Menschen – teils genetisch bedingt – den Alkoholgehalt im Blut schnell wieder abbauen, wogegen andere auch nach einem längeren Zeitraum noch einen erhöhten Alkoholgehalt im Blut aufweisen.

Das Dräger Interlock 7000! 

Atemalkoholgesteuerte Wegfahrsperre zur Sicherung von Personen- und Lastkraftwägen.

Der Dräger Interlock 7000 verhindert, dass alkoholisierte Personen den Fahrzeugmotor starten und am Straßenverkehr teilnehmen.

Der Einbau des Dräger Interlock 7000 muss in einer von Dräger qualifizierten Fachwerkstätte durchgeführt werden. Wir teilen Ihnen gerne eine Fachwerkstätte in Ihrer Nähe mit. Kontaktieren Sie uns dazu bitte telefonisch unter +49 (0) 8654 779 53-31 oder per E-Mail an info@alkomat.net.

 

Die Funktionen des Dräger Interlock 7000

  • Das Dräger Interlock ist ein Alkoholtestgerät, welches als Wegfahrsperre für LKW und PKW fungiert.
  • Das Gerät ist mit jedem Personen- und Lastkraftwagen kompatibel.
  • Das Dräger Interlock 7000 ist mit dem Anlasser des Fahrzeugs verbunden und kann nur durch einen negativen Atemalkoholtest freigeschaltet werden.
  • Der Sensor hat kurze Bereitschaftsintervalle, sodass ein schnelles Testen und Überprüfen gewährleistet werden kann.
  • Die Alkoholgrenzen können für die verschiedensten Grenzwerte eingestellt werden.
  • Es sind extra Mundstücke für den Gebrauch notwendig.
  • Das Gerät kann (je nach Kundenanforderung) zusätzlich mit einer Kamera und einem GPRS-Modul ausgestattet werden.
  • Der Datenspeicher speichert alle relevanten Ereignisse wie Abgabe oder Verweigerung einer Atemprobe, die gemessene Atemalkoholkonzentration, Motostart bzw. -stopp sowie eventuelle Manipulationsversuche.
  • Das Übertragen der Daten von der Steuereinheit auf den PC erfolgt über eine Infrarot-Schnittstelle oder über Bluetooth.



Bewährte Dräger-Technologie

  • Dräger ist mit mehr als 60 Jahren Erfahrung Weltmarktführer im Bereich der Atemalkoholmesstechnik. In vielen Ländern setzt die Polizei Geräte der Produktfamilie Dräger Alcotest zur Verkehrsüberwachung ein. Im Dräger Interlock 7000 kommt diese bewährte Sensortechnik des Alcotests zum Einsatz. Atemalkoholsensitive Wegfahrsperren von Dräger haben sich seit mehr als zwei Jahrzehnten weltweit erfolgreich etabliert.




Für Arbeitgeber besteht eine Aufsichtspflicht, die auch präventiv gegen Alkohol am Arbeitsplatz eingesetzt werden kann

  • Die berufsgenossenschaftlichen Unfallverhütungsvorschriften (UVV) schreiben vor, dass sich ein Mitarbeiter durch seinen Alkoholkonsum nicht in einen Zustand bringen darf, durch welchen er sich oder andere Personen gefährdet (diese Vorschrift nennt man auch relatives Alkoholverbot). Bei der Ausübung von gefährlichen Arbeiten wie etwa  in Werkschutz- und Bewachungsunternehmen, bei der Chemikalien-Verarbeitung, in Kraftfahrtunternehmen etc. ist Alkoholkonsum außerdem absolut verboten (0,0 Promille). Zusätzlich zu den Berufsgenossenschaften ist auch der Arbeitgeber dafür verantwortlich, dass sämtliche Unfallverhütungsvorschriften eingehalten werden.
  • Was die Verpflichtungen zur Einhaltung der Unfallverhütungsvorschriften anbelangt, so ist jeder Arbeitgeber berechtigt, den individuellen (Gesundheits-)Zustand seiner Mitarbeiter (z.B. eine Alkoholisierung) zu überprüfen. Dies ist selbst dann erlaubt, wenn kein konkreter Verdacht besteht,  die ausgeübte Tätigkeit jedoch einen nüchternen Mitarbeiter erfordert. Als Beispiele gelten hier besonders gefahrträchtige oder sicherheitsempfindliche Arbeitsorte wie unter anderem bei Kfz-Fahrten im Außendienst, bei der Bedienung  von Maschinen und Anlagen sowie beim Hantieren mit unterschiedlichen chemischen Substanzen.
  • Zudem ist ein Arbeitgeber bzw. der jeweils betriebliche Vorgesetzte dazu verpflichtet, einen alkoholisierten Arbeitnehmer zu kündigen, wenn durch dessen Beschäftigung eine Gefahr vom Mitarbeiter selbst oder eine durch ihn hervorgerufene Gefahr für andere Mitarbeiter besteht.

 

Modernes Design

  • Das Interlock 7000 hat ein ansprechendes und ergonomisches Design 
  • Das Mundstück befindet sich auf der Rückseite des Handteils
  • Es lässt sich nicht sofort als alkoholgesteuerte Wegfahrsperre erkennen
  • Die Verarbeitung ist stabil und robust
  • Durch die leichtverständliche Menüführung auf dem Display ist die Nutzung einfach und selbsterklärend
  • Farbliche LEDs am Gerät begleiten zusätzlich durch den Vorgang

 

Schnelle Einsatzbereitschaft

  • Sehr kurze Aufwärmphase
  • Schnelle Betriebs- und Prozesszeit
  • Ab einer Temperatur von 0°C sofort einsatzbereit

  

Technische Daten des Dräger Interlock 7000

  • Messprinzip:                                                 Elektrochemischer Sensor
  • Umgebungsbedingungen bei Betrieb:   Temperatur -45°C bis +80°C
  • Betriebsbereitschaft:                                 ca. 4 Sekunden
  • Anzeige:                                                         Graphisches Farb-Display im Handteil mit vollständigen Textmeldungen
  • Kalibrierintervall:                                         12 Monate
  • Datenspeicher:                                             in der Steuereinheit, bis zu 500.000 Vorgänge
  • Gewicht:                                                         Handteil ca. 178g; Steuereinheit ca. 300g
  • Spannungsversorgung:                             12 V bis 24 V 
  • Schaltrelais für den Anlasser:                 < 16 A, kontinuierlich; < 40 A, Spitze, das Anlasserrelais schaltet bis zu 48 V
  • Stromverbrauch:                                         < 2 A, maximal; <1 mA im Ruhezustand
  • Zulassungen:                                                Allgemeine Betriebserlaubnis Deutschland
  • Zertifizierungen:                                           EN 50436-1:2013; EN 50436-2:2013; E1-Zeichen; ECE-Regelung Nr. 10; Nr. 661/2009
  • Datenübertragung:                                      Infrarot-Schnittstelle, Bluetooth

Anwendungsbeispiele

  • Ideal für Speditionsbetriebe
  • Busfahrunternehmen
  • Auslieferungsfahrer
  • Alkoholsünder bzw. Wiederholungstäter
  • zur eigenen Kontrolle
  • zur Sicherung des eigenen Autos

Die Technik: Der Sensor ist aus Hightech-Materialien hergestellt

  • Das Herzstück des Dräger Interlock 7000 ist ein professioneller elektrochemischer Sensor.
  • Die Messgenauigkeit bleibt mit einer Toleranz von ± 0,05‰ mind. 12 Monate erhalten.
  • Auch Zigarettenrauch kann dem Sensor nichts anhaben.
  • Ebenso ist ein Flow-Sensor zur Bestimmung des Atemvolumens verbaut.
  • Der Sensor ist in einem Modul verbaut, welches sich sehr leicht austauschen lässt. Vorteil: Es gibt keine Ausfallzeiten.

 

Wichtige Hinweise!!

Garantie
Die ACE Handels- und Entwicklungs GmbH übernimmt für das Produkt, dem diese Garantie- und Haftungserklärung beiliegt - in allen Versionen und Benennungen - eine Garantie von zwei Jahren nach dem Kauf auf Material- und Verarbeitungsfehler, eine Garantie von einem Jahr auf den Sensor. Diese Garantie schließt die Elektronik sowie das Gehäuse mit ein bzw. bezieht sich auf den Sensor ohne Probenahmekomponenten. Nicht unter die Garantie fallen Komponenten, die bei Wirksamkeit zwangsläufig zerstört werden (z. B. Sicherungen). Die Garantie gilt ab dem Datum der Auslieferung oder ab dem Datum der ersten Inbetriebnahme (der jeweils kürzere Zeitraum gilt), sofern dies in der Begleitliteratur des Produkts der ACE Handels- und Entwicklungs GmbH nicht anders angegeben ist.

ACE Technik warnt
Selbst wenn das Gerät Alkoholisierung im „sicheren“ Bereich anzeigt, ist dies nach dem Genuss von Alkohol kein Freibrief für das Lenken eines Fahrzeuges oder für eine andere Tätigkeit, die unter Alkoholeinfluss nicht ausgeführt werden sollte. ACE haftet für keine Folgeschäden aufgrund des von Ihnen ermittelten Messergebnisses.


   

 

 

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